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Die Milchzähne und der Zahnwechsel

Die Zeit, in der die ersten Zähnchen kommen und der anschließende Zahnwechsel vom Kinder- zum Erwachsenengebiss, ist für Eltern und Kinder gleichermaßen eine spannende Entwicklung. In der Wechselgebissphase fallen die Milchzähne aus und die bleibenden Zähne finden nach und nach ihren Platz im wachsenden Kiefer.

Wann ist es sinnvoll einen Termin für mein Kind bei MKG PLUS zu vereinbaren? Wie verläuft der Zahnwechsel und wie kann ich mein Kind in dieser Zeit unterstützen?

Antworten auf diese Fragen und vieles weitere finden Sie in diesem Artikel.

 

Zu welchem Zeitpunkt sollten Sie mit ihrem Kind das erste Mal unsere Zahnarztarztpraxis in Münster aufsuchen?

Es ist sinnvoll bei seinem Kind auch schon in frühen Jahren regelmäßig zahnärztliche Kontrolluntersuchungen durchführen zu lassen. Bereits mit dem Durchbruch des ersten Milchzahnes können Sie den ersten Termin in unserem Fachzahnarzt Zentrum in Münster vereinbaren. 

Auf der Seite der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe finden Sie ein Zahnärztliches Kinderuntersuchungsheft, das Sie bei der Planung der zahnärztlichen Check-ups unterstützt und eine genaue zeitliche Abfolge mit geeigneten Zeitpunkten für zahnärztliche Untersuchungen vorgibt.

Es hilft Ihnen, den Überblick über die Zahngesundheit Ihres Kindes zu behalten und versorgt Sie darüber hinaus mit wichtigen Informationen rund um die kindliche Mundgesundheit. 

 

Warum ist es sinnvoll mein Kind schon in frühen Jahren zum Zahnarzt zu begleiten?

Genau wie die bleibenden Zähne, müssen auch Milchzähne gut gepflegt werden, um einen vorzeitigen Ausfall und damit einhergehende Probleme zu verhindern. In unserem Fachzahnarzt Zentrum in Münster können wir feststellen, ob bei Ihrem Kind alle Zähne angelegt sind und der spätere Zahnwechsel voraussichtlich ohne Probleme verläuft. 

Von einer guten, bereits in jungen Jahren erlernten Mundhygiene profitiert Ihr Kind sein ganzes Leben lang. Sucht Ihr Nachwuchs kontroll- statt problemorientiert in regelmäßigen Abständen unsere Zahnarztpraxis in Münster auf, können wir frühzeitig mögliche Probleme feststellen und die Entstehung von weiteren Schäden verhindern. Besonderheiten werden entsprechend früh erkannt, sodass wir zeitnah notwendige Maßnahmen ergreifen können. Auf diese Weise behalten wir als Experten den Überblick über die richtige Entwicklung und können den günstigsten Zeitpunkt für bestimmte Behandlungen, wie beispielsweise eine kieferorthopädische Therapie, abpassen.

Durch dieses Vorgehen gewöhnt sich Ihr Nachwuchs von klein auf an regelmäßige Kontrolltermine und entwickelt von Beginn an ein gutes, angstfreies Verhältnis zum Zahnarztbesuch. 

 

Wann bekommt mein Kind die ersten Zähne?

Im Alter von ungefähr 6 Monaten brechen in der Regel als erste Zähne die mittleren Schneidezähne im Unterkiefer durch. 

Bis bei Ihrem Kind nach und nach alle 20 Milchzähne durchgebrochen sind, vergeht einige Zeit.

Im 30. Monat sind im Regelfall schließlich alle Milchzähne im Mund zu sehen. An dieser Stelle legt der Körper eine Pause in der sichtbaren Zahnentwicklung ein, bis im 6. Lebensjahr der Zahnwechsel startet. 

 

Wann kommt welcher bleibende Zahn? Die drei Phasen des Zahnwechsels

Der Zahnwechsel geschieht nicht über Nacht, sondern zieht sich über einige Jahre hinweg bis alle Milchzähne ausgefallen und die bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Der Zahnwechsel lässt sich zeitlich in drei Phasen unterteilen, in der die Zähne in der Regel in einer festgelegten Reihenfolge nacheinander durchbrechen. Auf diese Weise bleiben Funktionen wie Kauen und Sprechen durchweg erhalten und der Kiefer ist zu keinem Zeitpunkt zahnlos. 

Bereits bei noch erhaltenen Milchzähnen sind die bleibenden Zähne im Kiefer angelegt. Sie vergrößern ihre Zahnwurzel und wachsen näher an die “Oberfläche”, sodass sie durchbrechen können, sobald der darüber liegende Milchzahn ausfällt.

 

Erste Phase

Der erste Zahn des bleibenden Gebisses, der durchbricht, ist der vordere große “Backenzahn”. Da dieser meist im Alter von sechs Jahren den Zahnwechsel einläutet, wird er auch Sechsjahrmolar genannt. Diese Sechsjahrmolaren brechen hinter dem letzten Milchzahn durch und bleiben daher häufig zunächst unbemerkt – es muss kein Milchzahn ausfallen, damit sie sich in die Zahnreihe einordnen können. In dieser ersten Wechselgebissphase fallen des Weiteren die vier Milchschneidezähne aus und werden durch die bleibenden Schneidezähne ersetzt.

Zweite Phase

Die Phase findet im Regelfall zwischen dem neunten und zwölften Lebensjahr statt. Während dieser Zeit fallen die Milchseitenzähne und -eckzähne aus und werden ersetzt. Als vorerst letzte Zähne brechen nun die Zwölfjahrmolaren durch: die hinteren großen Seitenzähne. 

 

Dritte Phase

In der letzten Zahnwechselphase brechen nun, sofern sie im Kiefer angelegt sind, die Weisheitszähne durch. Die Durchbruchzeiten sind bei den Weisheitszähnen sehr variabel, meist werden sie mit 17 bis 40 Jahren angegeben. Einige Weisheitszähne brechen während der ganzen Lebensdauer nicht durch und müssen, wenn sie Probleme bereiten, in einem kleinen Eingriff entfernt werden (chirurgische Weisheitszahnentfernung). 

 

Warum findet ein Zahnwechsel statt?

 

Die 20 Milchzähne stehen mit ihrer Anzahl und Größe in einem optimalem Verhältnis zu dem kindlichen Kiefer. Genau wie der restliche Körper, wächst auch der Kiefer mit der Zeit und dieses stimmige Verhältnis geht verloren. Ein erwachsener Kiefer ist normalerweise mit 32 Zähnen ausgestattet, die sich in ihrer Form und Größe deutlich von den Milchzähnen unterscheiden. Der Körper passt während der Wachstumsphasen das Verhältnis zwischen Zahnzahl und -größe zur Kiefergröße an.  

 

Kann es beim Zahnwechsel zu Problemen kommen?

 

Der Zahnwechsel ist eine aufregende Phase für Kind und Eltern, in der es zu einigen Veränderungen kommt.

Während dieser Zeit sollten die Eltern ein Auge auf die Veränderungen haben, um eventuell auftretende Probleme frühzeitig zu entdecken und ihr Kind bei Bedarf in unserer Zahnarztpraxis in Münster vorzustellen. Im Folgenden finden Sie beispielhaft einige Situationen, die zu Problemen führen könnten.

 

Vorzeitiger Ausfall von Milchzähnen

Gehen Milchzähne im Seitenzahnbereich aufgrund von Karies zu früh verloren, kann es zu Durchbruchsstörungen oder Fehlstellungen der bleibenden Zähne kommen. Die bereits durchgebrochenen Sechsjahrmolaren kippen in diesem Fall in die entstandene Zahnlücke und reduzieren das Platzangebot für die weiteren Zähne, die in der zweiten Wechselgebissphase durchbrechen.

Verliert das Kind durch einen Unfall oder Karies vorzeitig die Milchzähne im Frontzahnbereich kann dies zu Störungen in der Sprachentwicklung führen.

Die Zahnpflege der Milchzähne sollte deshalb einen ebenso hohen Stellenwert wie diejenige der bleibenden Zähne bekommen.

 

Verzögerter Ausfall von Milchzähnen

Verzögert sich der Ausfall der Milchzähne deutlich, sollte unsere Zahnarztpraxis MKG PLUS in Münster aufgesucht werden. Mit Hilfe eines Röntgenbildes können wir feststellen, ob die bleibenden Zähne im Kiefer vollständig angelegt sind und wie weit die Entwicklung dieser fortgeschritten ist. Des Weiteren können wir auf diese Weise feststellen, wie viel von der Milchzahnwurzel noch vorhanden ist und ob der Durchbruch kurz bevor steht.

 

Auffällige Verfärbungen  

Haben Sie bei Ihren Kindern Verfärbungen wie gelblich-bräunliche Flecken festgestellt? Sind Ihnen starke Schiefstellungen oder untypischen Zahnformen bei Ihrem Nachwuchs aufgefallen?

In diesen Fällen sollten Sie zusammen mit Ihrem Kind unser Fachzahnarzt Zentrum in Münster aufsuchen, um die Ursache für diese Besonderheiten von unseren Spezialisten abklären zu lassen.

 

Entstehen Schmerzen durch den Zahnwechsel?

 

Im Regelfall entstehen durch den Zahnwechsel keine Schmerzen. Die Wurzel des Milchzahnes löst sich mit der Zeit auf und der Zahn fällt schließlich aus. In den meisten Fällen bricht der darunter liegende Zahn schnell durch und wächst in die entstandene Lücke hinein. In einigen Fällen lockert sich der Milchzahn immer stärker, bis er schließlich ausfällt. Diese Zeit kann für Ihr Kind etwas unangenehm sein, verursacht jedoch in der Regel keine Schmerzen.

 

Wie kann ich mein Kind unterstützen?

 

Es ist sehr sinnvoll, sein Kind bei der täglichen Mundhygiene anzuleiten und durch Nachputzen zu unterstützen. Auf diese Weise helfen Sie, die Entstehung von Karies und Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) zu vermeiden und Ihrem Kind bereits in jungen Jahren eine ordentliche Zahnpflege anzugewöhnen. Auch bezüglich der Ernährung können Sie Ihr Kind unterstützen: eine zahngesunde Ernährung setzt auf wenig Zucker und beugt dadurch der Kariesentstehung vor.

Beobachten Sie die Veränderungen der Zähne Ihres Kindes und lassen Sie sich bei Fragen gerne vom Zahnärzteteam unseres Fachzahnarzt Zentrums MKG PLUS beraten.

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